Heute starten wir unsere Wanderung in Begleitung unserer zwei Hunde: dem Labradoodle Lorenzo und dem Border Collie Argo. Bis alle vier Pfoten mit Pfotenbalsam, Booties und Geschirr versehen sind, dauert es zwar ein bisschen, aber dann beginnt unser Abenteuer zu 16 Pfoten. Obwohl sich die Rüden zum ersten Mal begegnen, verstehen sich die Jungs und unsere Mädels auf Anhieb bestens. Dann steht unserer Wanderung nichts mehr im Wege.
Vom Wanderparkplatz am Bild-Wetterkreuz (1.347 m) oberhalb des sonnigen Dörfchens Spinges folgen wir der Beschilderung „Anratterhütte“ auf der Markierung Nr. 9. Zuerst geht es auf einer breiten Forststraße leicht aufwärts. Heute haben wir eine leichtere Variante gewählt, was die Höhenmeter betrifft, aber die Strecke beträgt dennoch rund 8 km. Anfangs weht noch etwas Wind, doch im Wald legt er sich und wir genießen die Ruhe. Unterwegs passieren wir zahlreiche Bildstöcke und erhaschen immer wieder kleine Blicke auf das Valser Gebirge. Im Winter könnte diese Strecke auch als Rodelbahn genutzt werden, doch in diesem Jahr lässt der Schnee leider auf sich warten und vereinzelt gibt es auch glatte, eisige Stellen.
Frohen Mutes wandern wir weiter bis zu einer Lichtung, wo wir Halt machen. Bei einem wärmenden Tee stärken wir uns und lassen unsere Hunde ausgiebig im Schnee herumtollen. Danach geht es weiter bis zur nächsten Abzweigung, an der wir uns links halten und stets den Hinweistafeln zur Anratterhütte (Nr. 9) folgen. Schon bald erblicken wir die Hütte selbst, die am Fuße der Pisten des Skigebiets Gitschberg Jochtal auf der Spungser Alm (1.850 m) liegt.
Innen ist es wohlig warm, wir werden freundlich begrüßt, und unsere Hunde sind hier herzlich willkommen. Die Hütte steht seit kurzem wieder unter neuer Führung, nachdem sie eineinhalb Jahre geschlossen war. Besonders ins Auge fällt eine Holztafel mit der Aufschrift: „Wir haben kein WLAN – redet miteinander, stellt euch vor, es sei das Jahr 1995.“ Ein schöner Gedanke! Gestärkt vom guten Essen und nach einem netten Plausch mit den Hüttenbetreibern machen wir uns wieder auf den Rückweg, der auf derselben Strecke wie der Hinweg verläuft.
Für den Sommer besteht die Möglichkeit, die Wanderung zu einer tollen Rundtour auszubauen und zu den Stoanernen Mandln zu wandern. Davon erzählen wir beim nächsten Mal – also bleibt am Ball!
Tourendaten:













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