Vorbreitung und Tourenplanung


Bei der Planung deiner Wanderungen beachte bitte das Alter, die Größe, die allgemeine Gesundheit sowie die Leistungsfähigkeit deines Hundes. Besonders bei Welpen und Senioren ist Vorsicht geboten, um eine Überforderung und Überbelastung zu vermeiden. Länge und Schwierigkeit sollten langsam gesteigert werden, um so Kondition und Muskulatur aufzubauen. Dies beugt der Verletzungsgefahr vor und vermeidet Langzeitschäden.

Vor jeder Tour informiere dich unbedingt über die aktuelle Wetterlage, die Wegbeschaffenheit (Unwetterschäden, Schneefelder, Holzschlägerungsarbeiten o. Ä.) und über die Öffnungszeiten der Einkehrmöglichkeiten. Unsere Tourenbeschreibungen weisen außerdem auf spezielle Hindernisse hin, die der Wanderhund unterwegs bewältigen muss, wie Eisentreppen, kurze Kletterpassagen, eine Fahrt im offenen Sessellift, Gitterbrücken oder schmale Holzstege. 

Idealerweise solltest du früh am Morgen aufbrechen, so kannst du die kühle Morgenluft für anstrengende, steile Aufstiege nutzen. Meide große Anstrengung in der Mittagshitze, die auch im Gebirge nicht unterschätzt werden darf. Auf jeden Fall solltest du auch regelmäßige ein Pausen einlegen und dich nicht allzu lange in der prallen Sonne aufhalten.

Denke unbedingt an ausreichend Wasser – immer! Selbst auf Touren, auf denen man über lange Wegstrecken entlang eines Baches wandert, kann es Teilstrecken ohne Wasser geben. Auf anderen Wanderungen fließt zwar Wasser, ist aber vielleicht nicht zugänglich. In anderen Fällen sind Wasserquellen nach einer Trockenperiode möglicherweise versiegt. Dehydration ist für den Hund genauso gefährlich wie für uns Menschen. Es gibt außerdem Hunde, die das eiskalte Bergwasser nicht vertragen, wenn sie es durstig in großen Mengen trinken. Erbrechen kann die Folge sein. 

 

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© Julia Schwärzer 

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