Das ist eine Gasttour von Nadine von @n
Startpunkt: Col Raiser Talstation.
Der Tag begann früh und voller Vorfreude. Noch bevor der große Andrang einsetzte, nahmen wir eine der ersten Gondeln am Morgen nach oben. Höhenmeter hatten heute nicht die Priorität, nach unseren Touren der Vortage. Schon während der Auffahrt zeigte sich unter uns das Tal im dichten Nebel — ein verheißungsvoller Start zu einer Tour, die sich wie ein Übergang in eine andere Welt anfühlen sollte.
Wurzelige Wege mit Morgenzauber
Los geht's - Bergstation Col Raiser.
Oben angekommen führte uns der Weg zunächst durch wunderschöne Nadelwälder.
Der Boden war wurzelig, aber stets gut begehbar, und der Duft von feuchtem Holz lag in der Luft. Zwischen den Bäumen schimmerten erste Lichtflecken, während der Nebel noch schwer im Tal hing und die Landschaft in eine mystische, gedämpfte Stille tauchte.
Wow!
Regensburger Hütte – stille Rast
Nach einem angenehmen Anstieg erreichten wir die Regensburger Hütte, die eindrucksvoll unterhalb der steilen Felskulisse liegt.
Auch wenn sie bei unserem Besuch geschlossen war, gibt es dort Trinkmöglichkeiten für Hunde, was die Tour besonders tierfreundlich macht. Wir legten eine kurze Pause ein und genossen den Blick auf die ersten freigelegten Gipfelstrukturen, die langsam aus dem Nebel auftauchten.
Richtung Geisler Spitzen
Weiter ging es Richtung Geisler Spitzen, und mit jedem Meter wurde das Gelände alpiner:
der Boden steiniger
die Landschaft offener
die Felswände näher
Trotzdem blieb der Weg immer gut begehbar — mal breiter, mal schmaler, aber nie ausgesetzt oder gefährlich. Perfekt für trittsichere Wanderer und Hunde mit Bergerfahrung.
Als sich schließlich die ersten Sonnenstrahlen durchsetzen, standen die berühmten Zacken der Geisler Spitzen klar vor uns — ein Anblick, der sofort beeindruckt. Unser Hund Aaron kletterte die Felsen hoch und wir machten eine Fotopause mit neuen Freunden - denn man bewegt sich durch einige Kuhweiden.
Weiter geht's...
Die Murmeltierwiese – lebendig und unvergesslich
Der nächste Abschnitt führte uns zur Murmeltierwiese, einem weiten, offenen Areal unterhalb der Felsflanken.
Hier wurde es lebhaft:
Wir hörten und sahen sehr viele Murmeltiere, die zwischen ihren Bauen hin- und herflitzten, pfiffen und Wache standen. Unser Hund Aaron beobachtete fasziniert und hörte natürlich ganz genau wo die Pfiffe herkamen.
Fazit - Diese Tour war ein Gesamterlebnis:
Fahrt mit einer der ersten Gondeln
mystische Morgenstimmung im Wald
hundefreundlich mit Trinkmöglichkeit an der Regensburger Hütte
abwechslungsreiche, sichere Wege
spektakuläre Geisler Spitzen
zahlreiche Begegnungen an der Murmeltierwiese
grandioser Blick vom Aussichtsbalkon.
Ganz klar: 10 von 10 Punkten.
Eine Tour, die man nicht nur wandert — sondern in Erinnerung behält.
Tourendaten:
Hey, wir sind Aaron (5Jahre alter Amstaff-Mix) und Nadine (36). Wir leben am wunderschönen Bodensee und sind Sommer wie Winter unterwegs in Österreich, Schweiz, Südtirol, Liechtenstein und dem Allgäu.
Ich liebe die Berge seit ich klein bin (Nadine 6 Jahre - "Papa irgendwann lebe ich auf einer Alm und habe einen großen Jeep mit ganz viele Hunden").
Hier fühl ich mich frei, unbeschwert und einfach "Ich".





















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GritundAvani (Freitag, 05 Dezember 2025 08:16)
Was für eine schöne Tourenbeschreibung. Wurde direkt mal kurz hin gebeamt. Wunderschöne Fotos bitte mehr davon :)